Unsere aktuellen Fotos des Tages.
Jeden Tag ein Erlebnis, jeden Tag ein besonderes Bild für Euch!

6.9.2026 11:55 - Die berühmten Köcherbäume:Knapp 300km lang ist die Fahrt von der Gondwana Desert Lodge nach Swakopmund. Die roten Dünen lassen wir dabei hinter uns. Nun könnt Ihr uns auslachen, denn auch wir machen nach der Überquerung des Kuiseb Passes einen Halt bei den berühmten drei Köcherbäumen. So wie, alle, welche hier vorbeifahren. Eigentlich entdecken wir die Bäume erst, als wir schon daran vorbei sind, und ich mache einen U-Turn. Die Weite des Landes hier ist eindrücklich. Swakopmund empfängt uns dann mit beissender Kälte und Nebel, sodass wir uns am Strand nur kurz die Beine vertreten und uns Verpflegung einkaufen, denn ab jetzt übernachten wir häufiger im Dachzelt. Am kommenden Tag geht es dann schon weiter zu den Welwitschias und zur Spitzkoppe.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/160 Belichtung, 22mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

5.7.2026 17:15 - Abschied von der Namib:Mit dieser Aufnahme verlassen wir schweren Herzens die Wüste Namib mit ihren roten Dünen. Morgen geht es weiter in Richtung Swakopmund. Wir wandern auch an diesem Abend noch einmal hoch zu "unserer" Abenddüne, diesmal jedoch ohne Sonnenuntergangsstress. Auch heute finden wir wieder wunderschöne Details in Sand und Gräsern. Diese kleine Düne hat es uns besonders angetan. Carmen entdeckt zwischenzeitlich beim Spielen den Magnetismus. Durch einen kleinen Magnet in einer Schleich-Spielfigur, trennen sich Eisen und Sand. Zurück bleibt das reine, schwarze Eisenerz am Magnet. Was man doch auf so einer Reise alles lernen kann! Für mich sind solche Erkenntnisse viel wichtiger, als auf 100 zählen zu können. Unglaublich was Carmen in nur drei Wochen alles von der Natur lernt (und wir natürlich auch)!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/80 Belichtung, 18mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

5.7.2026 10:59 - Aussichten und Feenkreise:Auf unserer Rundfahrt kommen wir zu einer wunderschönen Dünen- und Graslandschaft. Hier wollen wir anhalten und die Aussicht geniessen. Etwas weiter unten befinden sich die noch nicht abschliessend erforschten Feenkreise, welche sogar auf dem Satellitenbild zu erkennen sind. Es wird angenommen, das die kreisrunden, kargen Standflächen mitten im Gras durch Termitenfrass entstehen könnten. Spannend, was es hier am Rand der Namibwüste alles zu entdecken gibt. Nach knapp drei Stunden kommen wir voller Eindrücke wieder in der Gondwana Desert Lodge an und gönnen uns einen gemütlichen Nachmittag am Pool. Die Glücks- und Dankbarkeitsgefühle sind überwältigend.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/125 Belichtung, 26mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

5.7.2026 09:57 - Typisch Namibia:Roter Sand und Felsen, ein knorriger Einzelbaum, goldenes Savannengras und irgendwo ein einsamer Oryx, welcher in der Landschaft herumsteht. Mehr Namibia Klischée geht fast nicht. Am kommenden Morgen nehmen wir uns einen privaten Führer und machen uns auf eine Runde durchs weitläufige Gelände der Gondwana Namib Desert Lodge. Unsere Fotografiererei wollen wir anderen Gästen nicht antun. So haben wir den Vorteil, dass man mit uns dorthin fährt, wo wir wollen. Schon zuhause habe ich mir eine Satellitenkarte ausgedruckt, auf welcher ich Einzelbäume, Feen-Kreise und Dünen eingezeichnet habe. Nun klappern wir all diese Naturschönheiten ab, staunen, geniessen und sind dankbar. Diese leider ziemlich abgemagerte Oryx-Antilope hat uns lange nachgeschaut und sich keinen Millimeter aus dem Schatten bewegt. Von unserem Guide erfahren wir sehr viel über Natur und Verhalten.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/125 Belichtung, 35mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

4.7.2026 17:45 - Wüstenmomente:Während Sandra und Carmen bereits die Düne hinunterrennen, verharre ich noch einen Moment oben im Sand, zwischen den elegant gebogenen Gräsern. Die Sonne ist schon sehr tief gesunken und wir müssen uns beeilen, um zu Sonnenuntergang wieder in der Gondwana Namib Desert Lodge zu sein. 4km Strecke liegen vor uns. Noch einmal fotografiere ich die Landschaft mit Begeisterung, staune über die warmen, starken Farben und verliere mich völlig in dieser prächtigen, abwechslungsreichen Landschaft. Die Motive übertreffen alles, was ich mir vorgestellt habe, und ich versuche den Moment ganz bewusst zu geniessen. Dann eile auch ich los. Etwas weiter unten begegnen wir noch einer gar nicht schüchternen Oryx-Antilope, welche uns aus nächster Nähe anstarrt. Wir starren zurück. So ein schöner Moment! Genau zum Sonnenuntergang erreichen wir das Tor zur Lodge.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/40 Belichtung, 18mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

4.7.2026 17:37 - Zeit und Muse:Gegen Abend beschliessen wir, noch eine grössere Wanderung zu unternehmen, im Wissen, dass wir bei Sonnenuntergang wieder in der Lodge sein müssen. Die Regel besteht zum Schutz von Mensch und Tier, aber dient auch generell der Natur. Im schönsten Abendlicht gelangen wir immer näher an eine schöne Düne und wandern durch die deutlich zeichnenden Ripples hoch. Am Wegende beginnt Carmen wieder im Sand mit ihren Schleich-Einhörnern zu spielen und wir haben genügend Zeit und Muse, um die Wüstenlandschaft ins rechte Bild zu rücken. Bei über den Horizont sinkender Sonne werden die Farben immer intensiver. Der glitzernde Sand scheint regelrecht zu glühen. Elegant wiegen sich die langen Grashalme im Wind. Ein Moment für die Ewigkeit!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/40 Belichtung, 19mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

4.7.2026 10:07 - Ach, diese Weite!:Auf unserer kleinen Rundwanderung von der Gondwana Desert Logdge aus, kommen wir durch typische Landschaften und dürfen einmal mehr die schier unendlichen Weiten Namibias geniessen. Im Morgenlicht leuchtet das dürre Steppengras wie Gold und neigt sich im Wind wie sanfte Wellen. Die absolute Stille ist beeindruckend und tut uns gut. Wer möchte da nicht gleich selbst losmarschieren? Danach wartet in der Lodge wiederum ein erfrischendes Bad im Pool auf uns.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/100 Belichtung, 24mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

4.7.2026 09:54 - Löwenfels:Von Sesriem fahren wir weiter nördlich, bis wir nach etwas über eine Stunde Fahrt die Gondwana Desert Lodge erreichen, wo wir drei Nächte bleiben wollen. Die Lodge schmiegt sich schön an die roten Felsen und bietet eine prächtige Garten- und Poolanlage. Wir können nach dem herzlichen Empfang nur noch staunen. Auch wenn der Pool nur gerade 10 Grad warm ist, lassen wir es uns nicht nehmen, kurz darin zu baden. Von der Lodge aus gibt es vier verschiedene, gut markierte Wege, welche man erwandern kann. Wir machen zuerst eine kleine Runde und plötzlich stehen wir vor diesem markanten Felsen. Dieser erinnert uns doch stark an die Taufszene im Film der König der Löwen. Oben der Schimpanse mit dem getauften Löwenkind und unten alle Tiere der Savanne versammelt. Was meint Ihr? Würde passen, oder?
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/100 Belichtung, 35mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

3.7.2026 11:36 - Wüstengärtchen:Nach einem erfrischenden Red Bull auf dem Deadvlei-Parkplatz machen wir uns auf den Rückweg. Heute müssen wir das Sossusvlei und Sesriem wieder verlassen, was uns gar nicht leicht fällt. Zu gerne wären wir noch ein paar Nächte hier geblieben, aber es ruft die ebenfalls wunderschöne Gondwana Desert Lodge. Diese liegt nicht weit entfernt von hier. Noch einmal halte ich bei der Düne 40 an. Kein Mensch ist da und so beschliesse ich, die Schuhe auszuziehen und noch ein Stück hochzusteigen. Ganz unten hat sich von den vergangenen Niederschlägen ein kleines, grünes Wüstengärtchen gebildet. Wundervoll anzuschauen.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/80 Belichtung, 19mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

3.7.2026 10:08 - Farben und Formen:Als im Verlaufe des Vormittags die Besuchermassen gegen das Deadvlei und die Düne Big Daddy zu strömen beginnen, befinden wir uns bereits auf dem Rückmarsch. Dabei bleiben wir an den prächtigen Landschaften des Sossusvleis immer wieder hängen. Es ist schon erstaunlich, dass der Wind hier über Nacht alle Spuren verwischt und wunderschöne Ripples gebildet hat. Noch immer weht der Flugsand über die eleganten Kurven dieser kleinen Düne. Welch' ein erhabener, farbintensiver Anblick, welchen wir wohl so schnell nicht mehr vergessen werden. Ja, und genau so entsteht diese Liebe zu Namibia und seinen umwerfenden Landschaften. So war es auch schon vor 26 Jahren bei mir. Wieder beim Auto angekommen, setzen wir uns erstmal auf unsere Campingstühle, schauen den bunten Treiben zu und gönnen uns einen kühlen Drink aus dem mitgeführten Kühlschrank.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/50 Belichtung, 22mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

3.7.2026 09:34 - Unter dem alten Kameldorn:Hmm, irgendwie komme ich nicht so recht vorwärts mit meinen Namibia-Bildern und bin immer noch beim 3. Juli. Aber irgendwie möchte ich Euch diese Impressionen einfach nicht vorenthalten, da sie ganz viel Gefühle in sich bergen. Von der Düne steigen wir wieder zum See des Sossusvleis ab und wollen diesen Morgen noch geniessen, im Wissen, dass er auf seine Art einzigartig ist. Für uns aus den Alpen ist das Wasser so normal, aber hier in der Nemib ist es ein besonderes Ereignis. So setzen wir uns unter den grossen, alten Kameldornbaum und blicken hinaus auf die im Gegenlicht glitzernde Wasserfläche. Das Glitzern erleuchtet sogar den knorrigen Stamm des Baumes, wie von einem Reflektor beleuchtet. Dahinter eilen die Besucher aus aller Welt auf die mächtige Big Daddy Düne. Für uns bleibt im Moment gerade die Zeit stehen und wir horchen gedankenversunken dem leisen Plätschern des Wüstenwassers. Ein Samen von hier ist mit zurück in die Schweiz gereist und hat hier bereits gekeimt!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/50 Belichtung, 17mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

3.7.2026 09:04 - Flugsand:Kaum erreichen wir den Grat der Vordüne, welche zu Big Daddy führt, empfängt uns starker Wind, welcher den Sand weit aufwirbelt. Es ist eine wunderschöne Szenerie hier oben und wir blicken in Richtung Parkplatz und Düne Big Mama. Ist da hinten etwa auch noch ein Seelein mit Wasser? Ich knie in den Sand und versuche mit dem tiefen Standpunkt den Flugsand festzuhalten, während die Spuren der bereits durchgewanderten Besucher zusehends zu verwischen beginnen. Dieser Weitblick auf die Wüste Namib und das Sossuvlei ist einfach traumhaft!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/80 Belichtung, 18mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

3.7.2026 08:42 - Deadvlei oder Düne?:Als wir einen Tag zuvor einen ersten Blick auf das Deadvlei geworfen hatten, dachten wir uns: "Ist das alles?" Deshalb war der Plan, doch besser am Morgen früh auf die Elim Düne zu steigen. Dann zog es mich jedoch trotzdem ins Deadvlei, weil ich mich seit so vielen Jahren auf diese Szenerie gefreut hatte. Heute bereue ich diesen Entscheid nicht, denn es war wirklich etwas Besonderes in diesen dunklen Baumgerippen mit dem leuchtendroten Sand im Hintergrund. Als die Sonne jedoch dann im Vlei bald aufgeht, beschliessen wir, noch ein Bisschen die Düne hochzuwandern, um noch einmal auf den See zu schauen.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/40 Belichtung, 35mm Brennweite, 200 ISO, NiSi Grauverlauffilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

3.7.2026 08:17 - Trockengelegt:Tja, jetzt weiss ich gar nicht recht, welche Bilder aus der Deadvlei-Serie ich Euch noch zeigen soll? Versuchen wir es mal noch mit diesem. Hier haben mir die eleganten Linien der dahinterliegenden Dünen sehr gefallen. Vor Ort haben wir die Szenerie als fotografisch eher schwierig empfunden, aber nun, bei der Bearbeitung, wachsen mir die Bilder ans Herz. Das Deadvlei wurde vor über 600 Jahren durch eine Wanderdüne vom gelegentlich wasserführenden Wüstenfluss (Tsauchab-Rivier) abgeschnitten und die Kameldornbäume sind in Folge verdorrt. Sie sind bis zu 1'000 Jahre alt und bleiben von der Wüste konserviert, wenn wir Menschen/Besucher sie nicht berühren. Das ist schon ein eindrückliches Naturdenkmal. Ehrfürchtig belichten wir unsere Fotos in der wohltuenden Morgenstille. Wir haben Zeit, einmal soooo viel Zeit im Leben!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/20 Belichtung, 35mm Brennweite, 200 ISO, NiSi Grauverlauffilter, Stativ, aus RAW, Web Sharpener.

3.7.2026 07:55 - Traum erfüllt!:Nach einer kurzen Nacht im Dachzelt, gibt es eine frühe Tagwache. Das Ziel ist das 65km entfernt gelegene Deadvlei. Pünktlich, 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang, stehen wir mit einer Handvoll anderen Autos am Park Gate und dann geht es noch im Finstern los. Die meisten wollen die Düne 45 besteigen, sodass wir zuhinterst auf dem Parkplatz die ersten ankommenden sind. Dann folgt ein 15minütiger Marsch, auf welchem wir einmal mehr staunen: der Wind hat über Nacht sämtliche Spuren im Sand verweht! Hinter uns kommt nun eine ganze Karawane von Geländemobilen an. Alle stürmen jedoch sofort der Düne Big Daddy zu, sodass wir das Deadvlei fast für uns allein haben, als das erste Sonnenlicht die höchsten Dünen erreicht. Tatsächlich, nun stehen wir da, wovon ich 26 Jahre lang geträumt habe! Und wieder ist da dieses Gefühl, als wäre alles nur ein Traum.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/8 Belichtung, 32mm Brennweite, 200 ISO, NiSi Grauverlauffilter, Stativ, aus RAW, Web Sharpener.

2.7.2026 17:47 - Licht und Schatten:Den absoluten Höhepunkt des Abends erleben wir kurz bevor die Sonne den Horizont erreicht hat. Die Düne 39 schlägt nun einen eleganten Schatten und die einzelnen Ripples zeichnen im Vordergrund schön ab, im knallroten Sand. Dieses warme Abendlicht ist nur von kurzer Dauer, da die Sonne in Namibia sehr schnell untergeht. Wir geniessen den Moment, die Einsamkeit und schauen trotzdem auf die Uhr um den Termin für die Rückkehr nicht zu verpassen. Kaum ist die Sonne weg, wandern wir im Eilmarsch zurück, zum entfernt gelegenen Auto. Überglücklich sind wir dann knapp eine Stunde nach Sonnenuntergang am Parkgate und müssen die ganzen Erlebnisse erst einmal verarbeiten. Am kommenden Morgen ist bereits wieder früh Tagwache.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/40 Belichtung, 27mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, Stativ, aus RAW, Web Sharpener.

2.9.2026 17:12 - Dankbarkeit!:Kennt Ihr dieses Gefühl auch, dass Ihr Zuhause vor dem Bildschirm sitzt und kaum glauben könnt, dass Ihr diese Szenerie vor nicht allzu langer Zeit selbst gesehen und erlebt habt? So geht es mir heute mit diesem Bild und es treibt mir beinahe ein Wenig die Tränen in die Augen. Die Sonne sinkt schnell tiefer und die Schatten wachsen zusehends. Während Carmen bei unserer "Privatdüne 39" vergnügt im Sand spielt, versuchen wir mit unseren Kameras Gemälde zu malen. Der tiefblaue Himmel und der immer glühender werdende Sand wirken fast unwirklich. Die Farben werden intensiver. Tief durchatmen, der Stille lauschen und dankbar sein, dass man so etwas überhaupt erleben darf! Danke Namibia!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/80 Belichtung, 24mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

2.7.2026 16:13 - Abend an der Düne 39:Ein absoluter Höhepunkt unserer dreiwöchigen Namibiareise war dieser Abend. Wir beschliessen, am späteren Nachmittag noch einmal in den Namib Naukluft Nationalpark zu fahren, jedoch für die Abendstimmung zur unberührten Düne 39 zu wandern. Diese hatte ich schon im Jahr 2000 besucht und sie gefiel mir sehr, mit den wenigen Bäumchen. So stellen wir unseren Wagen an den Strassenrand, berechnen genau die Zeit, zu welcher wir wieder aus dem Park sein müssen (eine Stunde nach Sonnenuntergang) und wandern so lange durch die Wüste, bis wir das Auto fast nicht mehr sehen können. Als wir ankommen, staunen wir zuerst über die Schönheit dieser mächtigen Düne. Carmen zeigen wir, wo sie im Sand spielen kann, ohne unser Motiv zu zerstören und dann geht es auch schon los mit dem warmen, intensiven Abendlicht. Mir gefallen besonders die kleinen Details von Gräsern und Stauden mit ihrem Schattenwurf.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/80 Belichtung, 19mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

2.7.2026 12:46 - Namib Lilie:Als wir wieder von der Elim Düne hinunterkommen, finden wir an deren Fusse ein prächtig, üppig blühendes Lilienfeld. Aufgrund des vielen Regens der letzten Wochen, sind hier die Namib Lilien aufgeblüht, welche uns doch sehr an den bei uns heimischen Türkenbund erinnern. Was für eine Freude, in der Wüste solch' üppig blühende Blumen bewundern zu dürfen. Und immer ist dieser rote Sand so dekorativ, wie in einer Parkanlage.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/60 Belichtung, 19mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

2.7.2026 11:52 - Anderer Planet?:Nach einer Stunde Aufstieg, erreichen wir den höchsten Punkt der Elim Düne. Das Wandern im Sand ist verhältnismässig einfach, da vor kurzem Regen gefallen ist, welcher den Sand verdichtet hat. Carmen beginnt sofort in ihrem grössten Sandkasten des Lebens zu spielen, während wir den Ausblick in alle Himmelsrichtungen geniessen. Zwischendurch kommen wir uns vor wie auf einem anderen Planeten. Auch die von hier oben gut sichtbaren Feenkreise sind wunderschön. Man weiss übrigens immer noch nicht ganz genau, warum und wie diese entstehen. Und immer wieder diese unendliche Stille und Einsamkeit. Das tut so gut!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/100 Belichtung, 26mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

2.7.2026 11:13 - Spuren des Lebens:Neuer Morgen, neues Glück! Wir beschliessen, am Vormittag auf die nahe gelegene Elim Dune (zirka 100m) zu wandern. Zu unserer Verblüffung sind wir ganz allein vor Ort und Carmen zischt sofort ab. Sie liebt den roten Sand und die Dünen. Während wir ins Schwitzen kommen, rennt sie wie eine Gazelle über den Grat hoch. Unterwegs drehe ich mich um und blicke auf meine eigene Spur. Spuren des Lebens? Als ich 25 Jahre alt war, verweilte ich das erste Mal in Namibia und jetzt bin ich über 50. Was sich doch dazwischen alles verändert hat, was geschehen ist und was ich alles erleben durfte. Ich bleibe stehen und sinniere eine ganze Weile nach, immer mit dem Blick auf meine Spur im Sand, welche vom Wind schon bald wieder verwischt sein wird. Wie im Leben?
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/100 Belichtung, 19mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

1.7.2026 16:07 - Düne 45:Als wir bei der weltberühmten Düne 45 (im Gebiet sind die Dünen nach Kilometerzahl nummeriert) vorbeikommen, ist es schon späterer Nachmittag geworden. Die Wolken haben sich alle aufgelöst, dafür ist das Licht jedoch schon warm und wir staunen über die intensive Farbe des Sandes. Die Düne ist übrigens bis zu 170m hoch. Eine Märchenlandschaft! Am Abend erleben wir in der Sossusvlei Lodge etwas Unvergessliches: draussen auf der Terrasse, direkt am Rande der Savanne, wird das Abendessen serviert. Eine gewaltige Szenerie mit den Kerzlein auf den Tischen! Zwar sitzen wir in den Winterjacken da, aber der Blick auf den Sternenhimmel ist gewaltig. Man merkt auch den anderen Gästen die Ehrfurcht an, denn an den Tischen wird fast nur geflüstert. Sowas vergisst man nie mehr im Leben!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/60 Belichtung, 21mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

1.7.2026 13:54 - Wasser im Vlei:Eigentlich wollten wir ja an diesem Tag einen Ruhetag einlegen, aber die Wolken über der Wüste Namib haben uns bis ins Sossusvlei und Deadvlei getrieben. Diese Wetterstimmung ist hier einzigartig und wir sind uns bewusst, dies später so nicht mehr zu sehen. Nachdem wir einen kurzen Blick auf das voll ausgeleuchtete Deadvlei mit seinen uralten, abgestorbenen Bäumen geworfen haben, steigen wir direkt auf den Kamm, welcher zur Big Daddy Düne führt. Von hier oben kommen wir ins Staunen. Unter uns hat sich im Vlei ein grosser, brauner See ausgebreitet, während immer noch blütenweisse Wölklein den Himmel verzieren. Was für eine erhabene, farbintensive Aussicht!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/60 Belichtung, 42mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

1.7.2026 13:13 - Die Wüste blüht:Auf unserer Reise durch Namibia haben wir schon Riesenglück: es hat kurz zuvor stark geregnet in der Wüste Namib, sodass der Sand durchfeuchtet ist, Blumen erblühen und es im Sossusvlei Wasser gibt. Auf dem letzten Abschnitt vom Sossusvlei in Richtung Deathvlei, lassen wir den Wagen immer wieder neben der Sandpiste stehen und schwärmen zu schönen Motiven aus. Noch immer verzieren kleine Wölklein den Himmel, welche jedoch rasch kleiner werden. Zwischen den Bäumen ist es wohltuend grün. Landschaften wie ein Gemälde!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/80 Belichtung, 24mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

1.7.2026 11:44 - Ab in die Wüste:Nachdem wir die ganzen Zutrittsformalitäten für den Namib Naukluft Nationalpark erledigt haben, düsen wir los in Richtung Wüste. Bereits zeigen sich zwischen den Wolken einige blaue Himmelsflecken. Während die roten Dünen immer näherkommen, wächst unsere Begeisterung jeden Kilometer. Die Glücks- und Dankbarkeitsgefühle sind kaum zu beschreiben. Wir sind uns bewusst, wie selten Wolken hier in dieser Gegend sind. Irgendwann stellen wir den Wagen an den Strassenrand und halten die prächtige Szenerie mit unseren Kameras fest. Die Dünen sind noch weit entfernt und trotzdem wirkt das Motiv wie ein Gemälde. Wie schön doch unsere Erde ist, auch ohne unser gewohntes Grün von zuhause!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/125 Belichtung, 26mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

1.7.2026 08:46 - Seltener Nebel:Nach einer ruhigen, entspannten Nacht in der wunderschönen Sossusvlei Lodge, erleben wir am Morgen etwas ganz Besonderes für die Wüste Namib. Vom Meer her ist Nebel über die ganze Sandwüste bis nach Sesriem gewandert. Nun breitet er sich rasch über dem Land aus und mir gelingt es noch gerade, vor unserem Häuschen eine Momentaufnahme des Wetterübergangs zu belichten. Was für schöne Kontraste! Wenige Minuten später liegt die ganze Steppe unter einer dicken Nebeldecke. Wir beschliessen, dieses seltene Wetter zu nutzen und fahren gleich einmal los in Richtung Dünen und Deadvlei. Immerhin sind es 65km bis dorthin.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/60 Belichtung, 17mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

30.6.2026 18:14 - African Glow:Von den rund 1'600 Bildern, welche in drei Wochen in Namibia entstanden sind, habe ich mittlerweile schonmal meine rund 200 liebsten bearbeitet. Ich muss mich ein Bisschen zurücknehmen und kann Euch von jedem Reisetag nur drei bis vier davon zeigen, sonst bin ich an Weihnachten noch mit Namibia dran. Bitte entschuldigt meine Fotoflut aus Afrika... :-D Die schönste Unterkunft auf unserer Reise hatten wir in Sesriem: die Sossusvlei Lodge. Ein wunderbarer, zeltähnlicher Bau und Abendessen in der Dämmerung draussen, direkt am Rand der Savanne. Zweimal haben wir in dieser gepflegten Lodge, nahe des äusseren Gates zum Namib Naukluft Nationalpark übernachtet und wären gerne noch länger geblieben. Hier bin ich nur schnell vor unser Häuschen gerannt, um die letzten Sonnenstrahlen über Savanne und rotem Sand festzuhalten. Das Glühen war einfach unglaublich und habe ich so noch nie gesehen. Wir waren einfach nur von ganzem Herzen glücklich und dankbar, hier sein zu dürfen!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/13 Belichtung, 19mm Brennweite, 200 ISO, NiSi Grauverlauffilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

30.6.2026 13:11 - Elegante Schwünge:Nachdem wir lange auf den höchsten Dünen verweilt sind, machen wir uns langsam an den Abstieg. Wir haben die Weitsicht und die Stille genossen. Doch auch jetzt finden wir immer noch schöne Motive mit den eleganten Schwüngen im Sand. Es ist schon ein Wunder, was der Wind hier alles schafft. Wieder zurück beim kleinen Rezeptionshüttchen, zeigt man uns noch den Weg für eine kurze Dünen- und Savannenrundfahrt mit dem Auto. Auch hier kommen wir durch einzigartige Landschaften. Auf einer künftigen Reise werden wir länger hier verweilen. Dann geht es weiter, rund 100km, in Richtung Sesriem, über die C27, welche sich derzeit in einem ziemlich schlechten Zustand befindet.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/100 Belichtung, 22mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

30.6.2026 12:11 - Wolwedansgemälde:Das intensive Orange der Dünen am Namib Rand versetzt uns ins Staunen. Es rührt vom hohen Gehalt an Eisenoxid (Rost) im Sand, welcher sich hier über Millionen von Jahren abgelagert hat. In der Landschaft der Wolwedans, dem Übergang von Savanne in Wüste, ist besonders die Kombination von Sand, Gräsern und Einzelbäumen wunderschön. Es wirkt auf uns wie ein sorgfältig arrangierter Garten. Und was uns, die aus dem Dichtestress kommen, guttut, ist die unendliche Weite und die absolute Stille. Da kann man sich hinsetzen und einfach nur verweilen. Carmen hat hier in Namibia ihren grössten, schönsten Sandkasten des Lebens gefunden und beginnt sofort zu spielen. Der Wind wird ihre Spuren in Tagesfrist wieder verwischen.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/80 Belichtung, 22mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

30.6.2026 11:50 - Wunschlandschaft:Ganz besonders habe ich mich bereits im Vorfeld unserer Reise auf diese Landschaft gefreut: die Wolwedans, am Namib Rand. Und plötzlich steht man mittendrin in dieser unbeschreiblich schönen Szenerie und vergisst alle Worte! Von der Hammerstein Lodge fahren wir an diesem Tag nach Sesriem, ohne natürlich halt am Namib Rand zu machen. Nachdem wir nach einem kurzen Verweis den Tageseintritt lösen konnten, dürfen wir nach Herzenslust in die leuchtend roten Dünen wandern. Der Sand ist vom vielen Regen der vergangenen Wochen noch durchtränkt, sodass er sehr gut begehbar ist. Keine Menschenseele weit und breit und das über viele Stunden. Wir sind alle Drei sowas von begeistert und können es kaum fassen, hier sein zu dürfen!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/160 Belichtung, 32mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

29.6.2026 18:12 - Abendglühen in Namibia:Nach den wunderbaren Momenten bei den Nashörnern, fahren wir weiter in Richtung Sonnenuntergangsplätzchen. Doch unsere Guides müssen eine Planänderung machen, denn auf dem Strässchen steht uns tatsächlich ein Spitzmaulnashorn im Weg. Da geht man besser kein Risiko ein. Also steuern wir ein anderes, schönes Plätzchen an. Während die Guides die extra mitgebrachten, kühlen Getränke bereitstellen, komme ich gar nicht mehr aus dem Fotografieren: diese Weite, diese Farben, diese Stille! Die Sonne geht schnell unter und alles um uns verfärbt sich rot. Sofort wird es kühl und dunkel. Erst jetzt gönne ich mir noch schnell ein Fanta. Dann geht's Dreiviertelstunden auf holprigen Wegen wieder zurück in die Hammerstein Lodge. Was für ein Erlebnis!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/10 Belichtung, 22mm Brennweite, 200 ISO, NiSi Grauverlauffilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

29.6.2026 17:16 - Die Nashorn Familie:Bei unserem selben Guide, melden wir uns noch für einen "Evening Drive" an, mit der Bitte, zu einem schönen Plätzchen für den Sonnenuntergang zu fahren, welcher hier in Namibia übrigens unglaublich schnell stattfindet. So gesellen sich für die Fahrt noch ein paar Dutzend Chinesen zu uns und schon geht es los, hinaus in das riesige Gelände der Hammerstein Lodge, welches auch zahlreiche Tiere beherbergt. Zuerst treffen wir auf eine Herde Springböcke, dann Gnus, Wüstenfüchslein, Oryx, Eland und schlussendlich stehen wir direkt neben einer Breitmaul-Nashorn Familie, welche neben dem Weg gemütlich grast, ohne Notiz von uns zu nehmen. Wir sind völlig erschlagen von diesem Zusammentreffen und Fotografieren was das Zeug hält. Lustig, dass diese völlig ungefährlichen, gutmütigen Nashörner schnauben wie Pferde. Einem Spitzmaul-Nashorn möchten wir jedoch so nicht begegnen.
Kamera:Nikon D810, AF Sigma 50-500mm, Blende 10, 1/500 Belichtung, 100mm Brennweite, 200 ISO, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

29.6.2026 11:18 - Felsformationen:Auf unserer gemütlichen Morgenwanderung mit dem sympathischen Guide, im Gebiet der Hammerstein Lodge, kommen wir zuerst durch ein wundervolles Savannengebiet. Danach wird es bergiger. Die roten, rund erodierten Granitfelsen scheinen im ersten Sonnenlicht zu glühen. Es ist ein erhabenes Gefühl, in dieser urwüchsigen Landschaft zu wandern und die vielen feinen Blumen zu bewundern. Nach zirka 4 Kilometern erreichen wir eine senkrechte, etwas überhängende Felsplatte, auf welcher wir uralte Malereien der Buschmänner bewundern dürfen. Hier machen wir eine Rast und Carmen kann nach Herzenslust auf den teils kugelrunden Felsen herumklettern. Sie macht die Wanderung erstaunlich gut mit und hat schon angekündigt, zu welchen Felsen sie dann auf dem Rückweg noch kraxeln möchte. Und siehe da, sie hat gut ausgewählt. Es handelt sich hier um eine leicht abfallende, riesige Felsplatte, auf welcher alle möglichen «Ausstellungsstücke» stehen. Wie von Menschenhand hier hin platziert. Doch das alles hat Mutter Natur ganz alleine geschafft! Uns Naturfotografen springen natürlich gleich hunderte Motive an und unser Führer muss sich noch eine Weile lang gedulden. Schlussendlich sind wir zirka 4 Stunden lang unterwegs und man verrechnet uns dafür nicht einmal Fr. 20.00. Nach dem Mittag sind wir buchstäblich reif für den eiskalten Pool (zirka +12 Grad)!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/125 Belichtung, 26mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

29.6.2026 08:53 - Morgenwanderung:Bereits zu Beginn möchten wir konstatieren, dass es sich bei Namibia um ein äusserst gut organisiertes und sicheres Reiseland handelt, mit hilfsbereiten, aufgeweckten und interessierten Menschen. Nach der Buchung im November 2025 hat in diesem Sommer auf Anhieb alles einwandfrei geklappt. Wir beginnen unsere Rundreise mit der rund 350km langen Fahrt von Windhoek zur rund 85km südlich von Sesriem gelegenen Hammerstein Lodge, zu welcher auch sagenhafte 5'000 Hektaren Land gehören. Es hat in den letzten Wochen stark geregnet, sodass die Strassen einerseits mehr einem Kartoffelacker gleichen, andererseits jedoch überall schöne Blumen zu finden sind. Am Morgen nehmen wir uns einen sympathischen lokalen Führer und brechen auf eine mehrstündige Wanderung in die Berge hinter der gepflegten Lodge auf. Weite, nichts als Weite und vorallem Stille! Das Morgenlicht ist noch warm, während die Temperaturen sich nur so um die kühlen +6 Grad bewegen. Carmen wandert voll motiviert mit.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/60 Belichtung, 18mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

28.6.2026 12:13 - Namibia: es geht los!:So, da bin ich wieder! In den vergangenen drei Wochen ist ein grosser Lebenstraum von mir in Erfüllung gegangen. Ich durfte noch einmal nach Namibia reisen und diesmal zusammen mit meiner kleinen Familie. Die Rundreise habe ich selbst detailliert geplant und gebucht, mit einem Aufwand von zirka zwei Arbeitswochen. Ich habe die Route gemäss den Erfahrungen aus dem Jahr 2000 angepasst. Dabei haben wir sie verkleinert, sind extra mehrere Nächte am selben Ort geblieben und nahmen uns genügend Zeit. Jetzt sind wir wieder zuhause und ich bin begeistert von den ersten Fotosichtungen, welche ich Euch an dieser Stelle in den nächsten Wochen gerne präsentiere. Ich habe mich bei der Buchung extra für einen Mix zwischen zahlbaren, schönen Lodges und Dach Zelt entschieden. Fündig geworden sind wir für den Transport bei Africa on Wheels, welches faire Preise und sehr gepflegte Fahrzeuge anbietet. Kaum zu glauben, dass man auf gewissen Pisten sogar 100 km/h fahren darf und kann! Nach dem (neuen) Direktflug mit der Edelweiss Air nach Windhoek und einer ersten Angewöhnung an den Linksverkehr, ging's dann direkt los in die Wildnis.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-325mm, Blende 16, 1/200 Belichtung, 22mm Brennweite, 320 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

31.5.2026 08:38 - Magisches Leuchten:Als ich schon fast zuhause bin, erblicke ich von der Autobahn aus wieder dieses magische, rote Leuchten, welches mich immer so anzieht. Sofort nehme ich in Thun die nächste Ausfahrt und finde auch hier ein wunderschönes Kornfeld mit Mohn. Diesmal erhebt sich dahinter stolz das Stockhorn. So, und damit melde ich mich nun mal eine Weile lang von Euch ab...
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 20, 1/80 Belichtung, 26mm Brennweite, 320 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

31.5.2026 07:27 - Natürlicher Schädlingsschutz:An diesem Morgen kann ich fast nicht genug bekommen, von diesem prächtigen, kompakten Mohnfeld im Kanton Freiburg. Wie ich erfahre, werden die Mohnsamen extra ins Getreide eingesät, als natürlicher Schädlingsschutz. Dieser Bauer scheint das jedes Jahr in grösseren Feldern zu machen, da man die rote Fläche sogar auf dem Satellitenbild von Swisstopo erkennen kann. Am Himmel haben sich mittlerweile hübsche Schleierwolken gebildet und ich mache mich auf den Rückweg.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 20, 1/40 Belichtung, 21mm Brennweite, 320 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

31.5.2026 06:07 - Toskana-Feeling:Als wir zwei Tage vorher auf dem Weg zum Col de Lys durch das Freiburgerland fahren, entdecke ich von der Autobahn aus ein rotes Leuchten am Horizont und merke mir sofort den Standort. Es lässt mich nicht mehr los und so beschliesse ich, an einem Sonntagmorgen früh aufzustehen und die Sache genauer unter die Lupe zu nehmen. Es lohnt sich: erst einmal habe ich die Autobahn für mich ganz allein (und kann Slalom fahren), weil am Vorabend ein Match der Eishockey-WM war. Zweitens habe ich die Menge von Mohnblumen so in der Schweiz bisher noch nie gesehen. Mit Leidenschaft gestalte ich meine Bilder im ersten Sonnenlicht und komme mir vor wie in der Toskana. Ich kann einfach nur staunen und geniesse den Moment. Kann ein Sonntag überhaupt schöner starten?
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/13 Belichtung, 19mm Brennweite, 320 ISO, NiSi Grauverlauffilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

29.5.2026 20:45 - Heiss und kalt:Während wir beim Aufstieg am Nachmittag vor Hitze fast kaputt gehen, wird es am Abend auf dem Col de Lys (1'779m) ganz schön frisch und man glaubt es kaum, aber im starken Wind beginnen wir sogar zu frieren. Zwischendurch gibt es jedoch immer wieder kurze, windstille Momente. So können wir die abendliche Szenerie mit den Narzissen nach Herzenslust fotografieren. Hier oben lernen wir auch noch eine andere Fotografin aus der Region kennen, welche sich uns dann beim Abstieg in der Dämmerung anschliesst. Da gibt's natürlich interessante Gespräche. Die Fahrt nach Hause erfolgt dann bereits in dunkler Nacht. Schön, war's wieder im Greyerzerland!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/20 Belichtung, 20mm Brennweite, 500 ISO, NiSi Grauverlauffilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

29.5.2026 18:26 - Narzissenzauber:Ende Mai brechen wir bei brütender Nachmittagshitze gegen das Greyerzerland (FR) auf. Hier wollen wir den jeweils grossflächig blühenden Narzissen einen Besuch abstatten und die Abendstimmung geniessen. Wir stellen sofort fest, dass die Vegetation dieses Jahr rund drei Wochen früher ist als sonst. Unterhalb des Col de Lys sind die Blumen schon weitgehend verbrannt und auch wir schwitzen enorm beim Aufstieg. Doch ganz oben finden wir noch schöne Felder und werden während dem Picknick sogar noch von einem sehr zutraulichen Steinbock besucht. Freiheit pur!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/80 Belichtung, 17mm Brennweite, 320 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.
