Unsere 40 aktuellsten Fotos des Tages.
Jeden Tag ein Erlebnis, jeden Tag ein besonderes Bild für Euch!

14.6.2026 13:33 - Blütenteppich:Auf der Alp Chüetungel (1'786m) erwartet uns eine bunte Überraschung. Der Bergfrühling zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir kennen nur noch ganz wenige Plätze, wo sich ein solches, wohlduftendes Blütenmeer ausbreitet. Wie ein bunter Teppich hat Mutter Natur die Wiese geschmückt. Da müssten wir natürlich wieder ausgiebig am Boden rumkriechen.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 20, 1/50 Belichtung, 17mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

14.6.2026 13:09 - Genusswandern:Etwas oberhalb der Geltenhütte (SAC), gönnen wir uns auf einer Felsplatte ein gemütliches Picknick mit Blick hinunter auf das Lauenental. Das saftige Grün ist eine Wohltat für die Augen. Am Himmel bilden sich hübsche, blütenweisse Wölklein. Von hier geht's dann weiter in Richtung Chüetungel. Der Bergweg verläuft dem Hang entlang, ziemlich ausgesetzt. Lärchen säumen die Route. Wahrscheinlich haben sie sich hier vom Wallis her etabliert. Pures Genusswandern!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/80 Belichtung, 21mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

14.6.2026 10:46 - Fröhliches Gelb:An diesem Morgen wandern wir durch ein buntes Blütenmeer. Etwas unterhalb der Geltenhütte (SAC) dominieren die Ankebälli (Trollblumen) und die Anemonen mit ihrer fröhlichen Farbe. Was für ein schönes Motiv, vor den schroffen Felsen. Das sind jeweils die Momente, an welchen wir tief durchatmen und den Alltag etwas hinter uns lassen können.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 18, 1/80 Belichtung, 20mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

14.6.2026 08:50 - Intensives Grün:Unmittelbar vor unserer Namibiareise, unternehmen wir Mitte Juni noch einen Wanderausflug ins Gebiet Lauenen-Gelten. Am Morgen ist es im Wald noch angenehm kühl und wir bestaunen die tosenden Wasserfälle. Ein Traum, dieses intensive Grün und das glasklare Wasser. Carmen ist währen dieser Zeit mal wieder bei den Grosseltern, sodass wir unseren "freien" Tag nach Herzenslust geniessen können, ohne Eile, Geschichtenerfinden und Zeitdruck.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/8 Belichtung, 22mm Brennweite, 500 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

17.7.2026 10:47 - Abschied von Namibia:Mit dieser Aufnahme schliesse ich meinen Namibia-Reisebericht ab und danke allen, für die vielen positiven Rückmeldungen. Von Namutomi zurück nach Windhoek sind es rund 550km Strecke, welche wir in 7 Stunden auf guten Strassen ohne Zwischenhalt bewältigen. Im wunderschönen Hotel Arebbusch machen wir uns wieder fit, bevor wir am nächsten Tag das Zentrum der Stadt erkunden und später den Wagen abgeben. Am Rand von Windhoek besuchen wir auch noch das Naherholungsgebiet um den Avis Damm, um uns die Zeit zu vertreiben. Wir blicken zurück auf unvergessliche drei Wochen mit atemberaubenden Erlebnissen. Hervorzuheben sind jedoch die Zuverlässigkeit und die Hilfsbereitschaft der Einheimischen. Wir hatten viele spannende, interessante Gespräche. Dabei waren wir stets dankbare und achtsame Gäste. Heute, knapp drei Monate nach der Reise, schöpfen wir im Alltag immer noch Kraft von dieser horizonterweiternden Reise. Das sind die Höhepunkte im Leben! Herzlichen Dank an alle vor Ort, welche uns dieses Familienerlebnis möglich gemacht haben. Wir werden wieder kommen und wünschen Namibia und seinen Bewohnern zwischenzeitlich von Herzen gute Zukunftsperspektiven, eine positive, demokratische und versöhnende Entwicklung...!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 10, 1/400 Belichtung, 26mm Brennweite, 320 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

15.7.2026 17:53 - Carmen und das Zebrafohlen:Auf dem Rückweg nach Namutomi begegnen wir am Strassenrad diesem Zebrafohlen. Dieses Bild schenke ich Carmen, welche von den Zebras so begeistert war. 21 Tage lang hat sie uns mit bester Laune durch Namibia begleitet, alles mitgemacht und auch während dem langen Flug nie gequengelt. Das ist eine starke Leistung für ein 7jähriges Kind und wir sind ihr dankbar dafür. Vor der Reise selbst hatte ich keine Angst, aber ich wusste nicht wie Carmen die drei Wochen aufnehmen würde. Es folgt nun noch eine Nacht in Namutomi, welches infrastrukturtechnisch ebenfalls auch schon bessere Tage gesehen hat (Korruption). Der Campingplatz ist zum Glück sehr idyllisch und von den Angestellten nach bestem Wissen und Gewissen gepflegt. Morgen folgt eine lange Rückreise nach Windhoek.
Kamera:Nikon D810, AF Sigma 50-500mm, Blende 10, 1/320 Belichtung, 165mm Brennweite, 320 ISO, Autofensterauflage, aus RAW, Web Sharpener.

15.7.2026 17:24 - Hübsches Giraffenpaar:Weil wir diese Nacht in Namutomi campen, fahren wir am Abend noch ans nahe gelegene Wasserloch Klein Namutomi. Hier herrscht gerade ein richtiger Giraffenauflauf. Dabei fällt uns dieses wunderschöne Paar im schönsten Abendlicht auf. Schon eindrücklich, die Grösse und die langsamen Bewegungen dieser Tiere. So verweilen wir länger hier und schauen dem Treiben am Wasserloch zu. Zwischenzeitlich sind sogar 10 Giraffen gleichzeitig hier und später schaut noch eine einzelne Hyäne vorbei.
Kamera:Nikon D810, AF Sigma 50-500mm, Blende 13, 1/500 Belichtung, 370mm Brennweite, 320 ISO, Autofensterauflage, aus RAW, Web Sharpener.

15.7.2026 12:57 - Kleines Fäntchen:Lange passen wir am Wasserloch, bis wir endlich das kleinste "Fäntchen" vor die Linse bekommen. Es wird von den Alttieren immer sehr gut beschützt und bleibt daher fast immer unsichtbar. Dafür ist jetzt die Freude darüber doppelt so gross, dass wir gleich beide Geschwisterchen ablichten können. Was für ein Glück! Bei uns zuhause in den Bergen hätten wir jetzt laut gejauchzt vor Freude, aber hier in Namibia lassen wir das besser...
Kamera:Nikon D810, AF Sigma 50-500mm, Blende 13, 1/800 Belichtung, 500mm Brennweite, 320 ISO, Autofensterauflage, aus RAW, Web Sharpener.

15.7.2026 12:34 - Gesellige Rüsseltiere:An einem anderen Wasserloch im Etosha Nationalpark, beobachten wir am nächsten Tag die zahlreichen Zebras und Springböcklein beim Trinken, als sich zwischen den Bäumen plötzlich etwas bewegt. Eine ganze Herde Elefanten ist zu unserer Freude im Anzug und macht sich am Wasserloch breit. Mit dabei sind auch einige Jungtiere und ein ganz kleines "Fäntchen". Dieses wird jedoch stets gut abgeschirmt, sodass es nur fast nicht gelingt, es abzulichten. Schon bald verwandelt sich das Wasserloch in eine Morastpfütze. Es wird gespritzt, geprustet und im Schlamm gewälzt. Herrlich anzusehen. Etwas später gesellt sich auch noch ein hellgrauer, mächtiger Elefantenbulle dazu.
Kamera:Nikon D810, AF Sigma 50-500mm, Blende 13, 1/1'000 Belichtung, 195mm Brennweite, 320 ISO, Autofensterauflage, aus RAW, Web Sharpener.

14.7.2026 14:53 - Elefantentreffen:Ganz besonders haben wir uns im Etosha-Nationalpark natürlich auf die Begegnungen mit Elefanten gefreut und wir werden nicht enttäuscht. Zwei wunderschöne, kräftige Tiere begegnen sich am Wasserloch, trinken zuerst gestaffelt und "beschnuppern" sich dann lange gegenseitig. Dabei umschlingen sie sogar die beiden langen Rüssel ganz zärtlich. Ich bin nun richtig froh um das 500mm Objektiv, welches ich durch ganz Namibia geschleppt habe. Wir sitzen wie gebannt im Wagen und vergessen die Zeit um uns. Die ganze Szenerie ist so schön anzusehen und werden wir sicher so schnell nicht mehr vergessen.
Kamera:Nikon D810, AF Sigma 50-500mm, Blende 13, 1/250 Belichtung, 370mm Brennweite, 320 ISO, Autofensterauflage, aus RAW, Web Sharpener.

14.7.2026 12:34 - Chatzebusi:Wir stehen eine Weile zwischen anderen Autos am Wasserloch Charitsaub, im Etosha Nationalpark. Dabei beobachten wir wie die vielen Zebras und die Gnus ruhig an der Wasserstelle trinken. Plötzlich kommt Hektik auf und noch bevor wir irgendeine Ahnung haben, weichen sämtliche Tiere zurück. Da sehen wir die zwei Löwenmännchen auch schon im hohen Gras angetrottet kommen. Wow, was für eine Fruede und Ehre, dem König der Tiere begegnen zu dürfen. Die Szenerie kommt uns aber auch wirklich wie im Film "Der König der Löwen" vor. Den zwei kräftigen Tieren wird mit respektvollem Abstand begegnet. Nachdem die Löwen getrunken haben, lassen sie sich sogar nieder und "sperren" das Wasserloch so für länger. Sie haben alle Zeit dieser Erde. Es ist ein zauberhaftes Erlebnis und auch Carmen ist völlig begeistert. Die Kameras klicken!
Kamera:Nikon D810, AF Sigma 50-500mm, Blende 13, 1/1'000 Belichtung, 50mm Brennweite, 320 ISO, Autofensterauflage, aus RAW, Web Sharpener.

14.7.2026 09:56 - Hübsche Zebras:Zum Schluss unseres Reiseberichts noch ein paar von unseren Lieblingstierfotos aus dem Etosha Nationalpark. An diesem Tag sind wir schon ziemlich früh unterwegs und haben Glück, denn begegnen doch zahlreichen Tieren auf und neben der Strasse und natürlich an den Wasserlöchern. Die Fahrt durch den Park ist jedoch, wie bereits angetönt, eine ziemliche Qual (Schlaglöcher). Unsere Tochter, Carmen, ist seit längerer Zeit sehr pferdebegeistert und so hat sie natürlich eine Riesenfreude bei den vielen Zebras. Immer wieder müssen wir anhalten und bewundern die eleganten, schön gezeichneten Tiere. Carmen fotografiert selbst ebenfalls mit und ist beeindruckt. Die Hitze im Wagen vergessen wir bei all den schönen Motiven.
Kamera:Nikon D810, AF Sigma 50-500mm, Blende 9, 1/2'000 Belichtung, 420mm Brennweite, 320 ISO, Autofensterauflage, aus RAW, Web Sharpener.

13.7.2026 14:18 - Gedanken zu Etosha:Auch das ist Namibia: weite Grasebenen, hübsche Einzelbäume und rote Termitenhügel. Sandra sagt immer wieder: "Das ist ja wie in Australien!". Nach über 330km Fahrt und einem an einer Tankstelle reparierten Pneu (wir hatten eine Schraube eingefahren) erreichen wir den Etosha-Nationalpark. In den kommenden Tagen erleben wir hier gemischte Gefühle. Ich selbst war schon im Jahr 2000 hier und stelle fest, dass sich aufgrund von Korruption in der Parkverwaltung nicht viel verändert hat. Das bestätigen uns auch Angestellte im persönlichen Gespräch. Die Gebäude in Okaukuejo und in Namutomi wirken immer noch genau gleich verwahrlost. Die Infrastruktur wird zwar von den fleissigen Parkangestellten nach bestem Wissen und Gewissen instandgehalten, die Baumängel können jedoch nicht verborgen werden. Natürlich läuft der Park auch besuchermässig am Anschlag, das sind wir uns bewusst. Aber selbst an den verlotterten Tankstellen gibt es kein Benzin und die Strassen sind ein Graus, so schlecht wie sonst auf unserer ganzen Route nirgends. Da tauchen schon Fragen auf und irgendwie ist es uns hier auch nicht so wohl wie sonst in Namibia.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/125 Belichtung, 24mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

13.7.2026 09:52 - Bagan in Namibia?:Schweren Herzens verlassen wir das schöne Damaraland in Richtung Nordosten. Über 330km Strecke stehen heute auf dem Programm. Schon zu Beginn unserer Fahrt stellen wir fest, dass sich der Himmel heute recht braun präsentiert. Erst später merken wir, dass es sich dabei um starken Rauch eines Buschbrandes handelt. Als wir an dieser schönen Landschaft vorbeikommen, werden Erinnerungen an Burma wach: die Felshügel gleichen dem weiten Tempelfeld von Bagan und auch der Rauch passt genau, nur dass er in Bagan von den zahlreichen Feuerstellen der Bewohner rührt. Am liebsten möchten wir hier gleich loswandern, aber es ist noch eine weite Strecke in Richtung Etosha zu bewältigen. Wir merken uns das Gebiet für eine allfällige, weitere Reise nach Namibia.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/100 Belichtung, 23mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirrkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

12.7.2026 12:36 - Namibias vielseitige Landschaften:Unterwegs im Gebiet von Twyfelfontein treffen wir einmal mehr auf eine wunderschöne Landschaft Namibias. Ich halte den Wagen am Strassenrad an und blicke ins weite Grasland hinaus. Ist es nicht prächtig? Immer wieder staunen wir von neuem über die vielseitigen Landschaften dieses südafrikanischen Landes. Auch die Vegetation ist spannend. Hier dieser kleine, genügsame und tiefrote Baum. Den Abend werden wir uns dann in der Twyfelfontein Country Lodge gönnen, bevor's weiter zur letzten Reiseetappe geht: Etosha.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/160 Belichtung, 22mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

12.7.2026 09:59 - Orgelpfeifen:Am nächsten Morgen statten wir den wunderschönen Orgelpfeifen (Basaltsäulen) nahe von Twyfelfontein einen Besuch ab. Es liegt zwar noch viel Schatten im kleinen Tal, aber dafür sind wir hier noch ganz allein und können nach Herzenslust fotografieren. Schon eindrücklich, wie sich diese Felsen vulkanischen Ursprungs gebildet haben und wie intensiv die Farben des Gesteins leuchten.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/100 Belichtung, 17mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

11.7.2026 18:30 - Birthday Cake:Einer meiner schönsten Geburtstage neigt sich mit einer Überraschung langsam seinem Ende zu. Wir geniessen hoch über unserem Campingplatz das letzte Sonnenlicht an den Felsen, als wir unten bei unserem Auto jemanden hinfahren, suchen und wieder wegfahren sehen. Zuerst geniessen wir noch die wunderbare Stimmung, bevor wir dann zusammen mit Carmen wieder durch die Felsen hinunter kraxeln. Unten auf dem Esstisch steht ein Karton und darin befindet sich eine wunderschön dekorierte Schokoladentorte, welche das Personal der Mowani Campsite für meinen Geburtstag hat machen lassen. Was für eine Riesenfreude! Und ich sage Euch: die Torte ist richtig gut! Später kommt der Barkeeper noch einmal vorbei, strahlt über alle Backen und meint: "No birthday without a cake!" Das ist Namibia wie ich es so sehr lieben gelernt habe. Die Menschen hier sind einfach grandios, herzensgut und unkompliziert!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/25 Belichtung, 18mm Brennweite, 200 ISO, NiSi Grauverlauffilter, Stativ, aus RAW, Web Sharpener.

11.7.2026 17:12 - Zeit haben!:Den Nachmittag meines Geburtstags verbringen wir am kleinen, kühlen Pool der Mowani Campsite. Mit einem kühlen Bierchen in der Hand lässt es sich richtig schön feiern und in die weite Landschaft Namibias hinausschauen. Schliesslich haben wir uns für die Reise ja extra viel Zeit genommen, sodass wir nicht gerade jeden Tag weiter müssen. Erst gegen Abend kraxeln wir direkt von unserem Campingplatz die Felsen hoch. Wir wollen bei diesen schönen Felskugeln die Abendstimmung geniessen. Hier oben weht ein recht frischer Wind, aber die Aussicht in Richtung Twyfelfontein ist grandios. Was für ein toller Geburtstag!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/100 Belichtung, 26mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

11.7.2026 09:53 - Geburtstag in Namibia:Am 11. Juli ist mein Geburtstag und habe das Glück, diesen in Namibia feiern zu dürfen. So gestalten wir diesen Tag heute nach meinen Wünschen und machen keine grossen Sprünge. Zuerst unternehmen wir eine sehr attraktive, gut markierte Rundwanderung im Gebiet der Mowani Campsite. Die Landschaft hier kommt uns vor wie ein sorgfältig angelegter Park. Überall finden sich schöne Felskugeln und dazwischen hübsche Bäumchen mit weissen Stämmen, Auch den typischen Mopane-Baum gibt es hier zu bewundern. Für dieses Motiv klettere ich auf einen grossen Felsblock, um einen besseren Überblick zu erhalten.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/125 Belichtung, 19mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

10.7.2026 20:22 - Faszination Milchstrasse:Auch über der Mowani Campsite ist der Nachthimmel eine Augenweide. Wir knipsen das Licht aus uns kraxeln ein Bisschen auf die umliegenden Felsrücken. Von hier aus lässt sich die Milchstrasse wunderbar beobachten, mit all ihren Facetten, Schatten und Lichtern. Carmen ist total beeindruckt, dass all diese Sterne lauter einzelne Sonnen sind. Einige davon existieren vielleicht nicht einmal mehr. So sitzen wir lange da und bestaunen den Nachthimmel, obwohl es mittlerweile schon recht kühl geworden ist. Im Dachzelt wartet ein erholsamer Schlaf auf uns.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 4, 1/30 Belichtung, 16mm Brennweite, 5'000 ISO, Stativ, aus RAW, Web Sharpener.

10.7.2026 18:35 - Auf der Mowani Campsite:Und das ist nun also der zauberhafte Ausblick von der Mowani Campsite im Damaraland. Nachdem wir uns erstmal im erfrischenden, kleinen Pool abgekühlt haben, gönnen wir uns noch Bier an der Bar. Der Campingverantwortliche und Barkeeper, ist ein ganz patenter Typ. Die Infrastruktur der einzelnen Campgrounds ist bemerkenswert. Es gibt eine schöne, überdeckte Küche und einen Sitzplatz, sowie eine mit Holz geheizte Dusche, aus welcher man in die Landschaft hinausblicken kann. Alles ist äusserst sauber und gepflegt. Auch die danebenliegenden Campgrounds sind etwas verborgen. Als die Sonne langsam untergeht, blicken wir auf den gegenüberliegenden Tafelberg und geniessen die einzigartige Stimmung mit dem intensiven Rot der Felsen.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/10 Belichtung, 22mm Brennweite, 200 ISO, NiSi Grauverlauffilter, Stativ, aus RAW, Web Sharpener.

10.7.2026 13:47 - Das Löwenmaul:Nach der Führung durch die Petroglyphen von Twyfelfontein will sich der Ranger bereits von uns verabschieden, doch mir fehlt noch etwas, was ich von der letzten Reise in Erinnerung habe: das Löwenmaul. Er meint, dorthin dürften wir selbst wandern und das tun wir auch, trotz der enormen Mittagshitze. Carmen wartet bei der Twyfelfontein-Quelle am Schatten auf uns und beobachtet die trinkenden Vögel. Nach 26 Jahren stehe ich also wieder da, bei dieser markanten, eindrücklichen Felsformation. Es ist ein wundervolles Erlebnis und wir staunen einmal mehr, was Mutter Natur alles zustande bringt! Danach bringen wir unseren Tagesguide zurück zu seinem Dorf und suchen unser nächstes Camp auf, die Mowani Camp Site. Etwas vom schönsten, was wir in Namibia erleben!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/125 Belichtung, 17mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

10.7.2026 13:04 - Felsgravuren in Twyfelfontein:Nach den unvergesslichen Erlebnissen bei den Wüstenelefanten, geht die Fahrt über eine Stunde lang durch ein sandiges Flussbett weiter. Unser Guide leitet mich beim Fahren, welches mir jedoch ganz schön viel Kraft abverlangt. Der Wagen schwimmt im tiefen Sand und es ist für mich eine völlig neue Fahrerfahrung. Zuerst beträgt meine Geschwindigekit nur 20 km/h, doch der Guide meint verschmitzt, ich solle es ruhig mit 50 km/h versuchen. Phuuu! Nach einiger Zeit erreichen wir die Felsgravuren (Petroglyphen) von Twyfelfontein. Sie sind rund 2'500 Jahre alt und zeigen diverse Tiere. Das Gebiet gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und kann nur geführt besucht werden. Wir haben Glück, denn unser Führer ist ein lustiger, quirliger Typ. Die eindrücklichen Petroglyphen kenne ich schon von meiner ersten Reise im Jahr 2000.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/125 Belichtung, 23mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

10.7.2026 11:16 - Elefantenportrait:Diesen zwei verschiedenaltrigen, stolzen Elefantendamen zuzusehen, ist ein besonderer Genuss. Immer wieder versucht das jüngere Tier mit dem Rüssel, der älteren Kuh das Gras aus dem Mund zu stibitzen. Es ist schon unglaublich, wie man all die Hautdetails erkennen kann und die Gemächlichkeit der Tiere ist wohltuend für uns. Und doch zieht die Herde immer weiter. Dabei legt sie erstaunliche Strecken zurück. Vom roten Wüstensand ist die Haut der Tiere ganz rot eingefärbt. Einen Moment lang begleiten wir die Herde noch, dann geht es weiter nach Twyfelfontein mit seinen Petroglyphen.
Kamera:Nikon D810, AF Sigma 50-500mm, Blende 14, 1/640 Belichtung, 500mm Brennweite, 200 ISO, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

10.7.2026 11:07 - Elefantenbesprechung:Diese Aufnahme der Wüstenelefantenherde sieht zwar lustig aus, hat jedoch eine interessante Geschichte. Als sich die Tiere schön in einer Kolonne in Bewegung setzen, sackt die vorderste Elefantekuh plötlich bis über den Knöchel in die Erde ein (vielleicht in ein Termitennest). Sie bleibt stehen und sofort scharen sich die anderen um sie, als wollten sie sehen, ob das Tier noch heil ist und das weitere Vorgehen zu besprechen. Auf jeden Fall raunen sie einander etwas zu, bevor sie sich gemächlich wieder in Bewegung setzen. Es ist für uns ein eindrückliches, prägendes Erlebnis und wir folgen der Herde noch beobachtend weiter...
Kamera:Nikon D810, AF Sigma 50-500mm, Blende 14, 1/500 Belichtung, 230mm Brennweite, 200 ISO, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

10.7.2026 10:57 - Gesucht und gefunden:Nach einer Weile zweigen wir in einen schmaleren, sandigen Flussarm ab und das Tal wird immer enger. Bald geht die holprige Fahrt weiter über Felsplatten, zwischen Bäumen hindurch und auf eine weite Grasebene. Unser Guide hat ein Lächeln auf dem Gesicht und plötzlich, nach einer Biegung, stehen wir vor den gesuchten Wüstenelefanten. Es ist eine Fünferherde, welche gerade damit beschäftigt ist, sich mit rotem Sand einzupudern. Elefantenkörperpflege. Nun kommt in unserem Auto Hektik auf: schnell das Objektiv wechseln, in die richtige Position fahren und fotografieren. Dabei ist immer zu beachten, dass die Elefanten Vortritt haben. Sie nehmen unser Auto nicht als Bedrohung wahr und lassen sich durch unsere Präsenz nicht aus der Ruhe bringen. Im Gebiet befinden sich noch 5 bis 6 andere Fahrzeuge, welche sich jedoch gut um die Herde verteilen. Am liebsten würden wir laut hinausjauchzen, aber wir sind viel zu ergriffen von der Szenerie. Was für ein Riesenglück!
Kamera:Nikon D810, AF Sigma 50-500mm, Blende 13, 1/500 Belichtung, 135mm Brennweite, 200 ISO, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

10.7.2026 09:56 - Africa:Am nächsten Morgen nehmen wir uns einen lokalen Führer und wollen die Wüstenelefanten suchen gehen. Für dieses Abenteuer muss ich sogar selbst fahren und der sympathische Guide führt uns hinaus in die Savanne. Wunderschöne Landschaften ziehen an uns vorbei und bald ist die Strasse nur noch eine unscheinbare Spurrinne. Immer wieder halten wir an und bewundern die typisch afrikanische Landschaft. Hier, an dieser Stelle, sind wir von der Schönheit der Natur so ergriffen, dass es uns vor Dankbarkeit die Tränen in die Augen drückt. Diese Weite, Stille und Schönheit sind so etwas Besonderes! Bald treffen wir in einem Flussbett auf Spuren und Dung von Elefanten und beginnen diesen zu folgen. Letzte Nacht waren sie also da, diese eindrücklichen Tiere. Unser Wagen pflügt sich durch den tiefen Sand und ich habe alle Hände voll zu tun, mit steuern. Jedes Mal, wenn wir jemandem begegnen, erkundigt sich unser Guide beim anderen Fahrer in dieser schönen Sprache, welche so viele Klicklaute beinhaltet. Die Spannung steigt, doch die Hoffnung ist klein, die Elefanten wirklich zu treffen.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/125 Belichtung, 21mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

9.7.2026 18:00 - Das Tsubes Petrified Forest Camp :Nach dem eindrücklichen Morgen, verlassen wir das Matterhorn Namibias, die Spitzkoppe. Via Uis und Khorixas fahren wir ins wunderschöne Damaraland. Spontan haben wir Tsubes Petrified Forest Camp gebucht. Bis wir dieses jedoch finden, machen wir einige ungewollte Zusatzkilometer, weil wir zuerst einfach zu wenig weit fahren und dann, nach einem falschen Tipp, wieder fast zurück nach Khorixas fahren. Ja, hier in Namibia kostet das Verfahren schnell einmal über 100km. Dann erreichen wir dieses wundervolle Zeltcamp gegen Abend doch noch, erfrischen uns im eiskalten Pool und lassen uns mit einem schmackhaften Nachtessen verwöhnen. Der Blick auf die dortige Felslandschaft ist traumhaft schön und die zwei Campbetreiber sind wirklich innovative, liebenswerte Menschen, welche uns jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Eigentlich sollte man viel länger hierbleiben!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/40 Belichtung, 23mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

9.7.2026 07:54 - Feurige Spitzkoppe:Nach einer ruhigen Nacht im Dachzelt, erwartet uns ein weiterer, feuriger Morgen an der Spitzkoppe. Während Carmen im Schlafsack noch gemütlich weiterdöst, kraxeln wir beidseits unseres Wagens ein paar Meter die Felsen hoch. Ich entscheide mich für das Small Bushmans Paradise und suche mir einen interessanten Vordergrund. Dafür steige ich auf eine der herumliegenden Felskugeln, um einen besseren Überblick zu erhalten. Hier stelle ich mein Stativ auf und warte. Bald berührt die Sonne den Gipfel der Spitzkoppe und danach können wir nur noch staunen: glutrot beginnen die Felsen zu leuchten, während die Vögel um uns zwitschern. Wenn es ein Paradies gibt, dann muss es hier sein.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/4 Belichtung, 22mm Brennweite, 200 ISO, NiSi Grauverlauffilter, Stativ, aus RAW, Web Sharpener.

8.7.2026 20:13 - Staunen!:Auch an diesem Abend stehen wir völlig ergriffen unter dem funkelnden Sternenhimmel. Es scheint, als würde sich die Milchstrasse noch deutlicher abzeichnen. Glaubt uns, da vergisst man einfach den Mund offen und kann nur noch staunen! Diesmal ist das Licht so klar, dass es mir bei 30 Sekunden Belichtungszeit an gewissen Stellen fast überblendet. Nur ganz schwaches Licht des benachbarten Campings erleuchtet die Felswand. Was für ein Geschenk, welches uns Namibias Nacht macht! Wir sind unendlich dankbar, dass wir so etwas überhaupt erleben dürfen, unmittelbar neben unserem Campingplatz.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 4, 30 Sek. Belichtung, 16mm Brennweite, 5'000 ISO, Stativ, aus RAW, Web Sharpener.

8.7.2026 16:56 - Little Bushmans Paradise:Nahe des Little Bushmans Paradise, finden wir unseren Campingplatz für die nächste Nacht. Wir kommen uns vor wie auf einem anderen Planeten, so schön ist die Landschaft hier. Kaum haben wir unser Dachzelt aufgestellt, erkunde ich zusammen mit Carmen die Felsen und wir finden Plätzchen, welche wie eine Parkanlage arrangiert sind. Doch gemacht hat dieses Paradies wirklich nur die Natur. Bereits wird das Abendlicht etwas wärmer und Stille legt sich über das Land um die Spitzkoppe. Wir laden noch ein älteres Ehepaar aus dem Kanton Zürich ein, sich mit ihrem Camper zu uns zu gesellen. Schön, mal mit jemandem im Dialekt über all die Namibia-Eindrücke plaudern zu können.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16; 1/125 Belichtung, 26mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

8.7.2026 11:27 - Spitzkoppe: höher als man denkt:Bei den Rockpools klettern wir an diesem Morgen noch auf eine Felsanhöhe, bevor es dann richtig heiss wird. Von hier aus haben wir einen wunderbaren Blick auf die Spitzkoppe, welche mir von zuhause aus so klein vorkam. Da werde ich sicher mal schnell hochkraxeln, dachte ich mir. Doch weit gefehlt: der Berg ist höher als man denkt, es ist Kletterei dabei und man kann nur geführt unterwegs sein. Richtig so! Man beachte auch den Baum im Vordergrund. Von wo der wohl sein Wasser her nimmt? Die Pflanzen hier sind schon richtige Überlebenskünstler!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/125 Belichtung, 24mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

8.7.2026 09:34 - Grössenvergleich:Diese Aufnahme zeigt eindrücklich, welche Grösse die rundgeschliffenen Felsbrocken bei der Spitzkoppe aufweisen. Carmen kraxelt zum Grössenvergleich auf eine solche Kugel. Bei all diesen Aufnahmen erkennt man auch gut, warum wir immer noch unsere schwere "Nikon-Glassammlung" mitschleppen, anstatt einfach nur Handybilder zu knipsen. Die Farben und die Detailtreue sind immer noch unerreicht und die Bilder können ohne Verlust auch grossflächig angezeigt werden. Mittlerweile steht die Sonne bereits wieder höher am Himmel. Wir verweilen noch ein Wenig an diesem wunderschönen Platz, bevor wir dann beim Gate vorne etwas Mittagessen gehen wollen. Gleichzeitig entschieden wir spontan, nur zwei statt drei Nächte hier zu bleiben und unterwegs ins Damaraland noch eine zusätzliche, ungeplante Unterkunft zu buchen.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/100 Belichtung, 35mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

8.7.2026 08:18 - Erstes Sonnenlicht:Die Nacht im Dachzelt ist unruhig und wir kommen nur zu wenig Schlaf. Die Eindrücke und Gefühle klingen in unseren Köpfen nach und der Wind zerrt lärmend und unentwegt an der Plache des Zeltes. Die Böen lassen zwischendurch sogar das Auto wanken. So sind wir gar nicht unglücklich darüber, dass es Morgen wird und wir wieder auf die Felsen steigen können. Wiederum sind wir fast allein im Gebiet. Carmen kraxelt schon wieder fleissig umher. Jeden tag hat sie in Namibia super Laune! Gerade als die Sonne aufgeht, platziere ich mich am Felsbogen und kann so das warme Licht und den Blick auf die markante Spitzkoppe festhalten. Die Szenerie wirkt fast unwirklich. Namibia pur!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/30 Belichtung, 22mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, Stativ, aus RAW, Web Sharpener.

7.7.2026 20:46 - Sternbogen:Immer wieder haben wir im Vorfeld unserer Namibia-Reise von diesem unglaublich klaren Sternenhimmel gehört. Das machte uns schon sehr neugierig und wir wurden wahrhaftig nicht enttäuscht. An diesem Abend haben wir das Glück, ganz nahe beim berühmten Steinbogen der Spitzkoppe campieren zu dürfen. Gleich nach einem kurzen Abend-Imbiss kraxeln wir wieder hoch in die Felsen. Kein Mensch ist mehr vor Ort und über uns funkelt der Sternenhimmel um die Wette. Die Milchstrasse zeichnet sich mit ihren helleren und dunkleren Stellen ganz deutlich sichtbar ab. Keine Lichtverschmutzung weit und breit. Mit unseren Fotokameras testen wir alle möglichen Einstellungen, während Carmen mit Begeisterung schwaches Licht auf die Felsen projiziert. Erst ganz am Schluss gelingt mir noch diese Aufnahme: die Rücklichter eines etwas weiter entfernt wegfahrenden Autos werfen ein schwaches Licht auf den Steinbogen. So dekoriert er mit seiner rötlichen Originalfarbe unsere eindrückliche, wunderschöne Galaxie, die Milchstrasse. Und plötzlich kommen wir uns unter dem Firmament wieder so klein vor! Carmen kann fast nicht glauben, dass hier jeder sichtbare Stern eine Sonne ist und wir gerade in die Vergangenheit blicken!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 4, 30 Sek. Belichtung, 16mm Brennweite, 5'000 ISO, Stativ, aus RAW, Web Sharpener.

7.7.2026 18:01 - Wunschmotiv:Und da ist es wieder, dieses elektrisierende Gefühl, wenn man nach vielen Jahren vor dem Motiv steht, nach welchem man sich so gesehnt hat. Die Schönheit des eleganten Steinbogens bei der Spitzkoppe ist berauschend. Nachdem alle Besucher ihr obligates Selfie unter dem Bogen geknipst haben, ist das Motiv frei für die Abendstimmung. Der sowieso schon rote Fels beginnt im Licht der tiefstehenden Sonne noch viel intensiver zu wirken. Zwischendurch warten wir schnell ab, wenn jemand auf der gegenüberliegenden Seite vorbeimarschiert, aber grundsätzlich halten sich die Leute hier nur ganz kurz auf. Die Stimmung ist grandios und Carmen liebt es, nebenan auf den griffigen Felsen umherzukraxeln.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/40 Belichtung, 21mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, Stativ, aus RAW, Web Sharpener.

7.7.2026 16:53 - Kugellager:Nach langer, staubiger Fahrt erreichen wir endlich das Gebiet um die Spitzkoppe, wo wir die kommenden drei Nächte bleiben wollen. Zu unserem Glück ist der Campingplatz direkt beim Felsbogen noch frei und wir richten uns dort gemütlich ein. Die richtig guten Plätze tragen hier für unseren Geschmack die Nummern 7, 8, 12 und 13, zu Eurer Info. Ein erstes Mal steigen wir im warmen Abendlicht hoch zum eleganten Bogen und staunen über die Felsformationen im Gebiet. Wir befinden uns mitten in einem "Kugellager". Findet Ihr nicht auch, der Fels rechts sieht wie ein Vogelkopf mit Schnabel aus? Bald einmal beginnen sich die vielen Besucher ein bisschen zu verziehen und es wird ruhiger. Wir wollen hier das Abendrot und den Sternenhimmel abwarten.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/80 Belichtung, 17mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

7.7.2026 12:05 - Das Wunder der Welwitschia:Hier noch einmal eine Impression vom Welwitschia Drive. Aus dieser tiefen Perspektive erkennt man sehr schön den kräftigen, hölzernen Stamm der Pflanze. Hier wurde er vom stetigen Wüstenwind freigelegt. Die Welwitschias können übrigens bis über 1'500 Jahre alt werden. Überall an diesem weiblichen Exemplar finden sich hübsche, rote Käfer. Die Sämlein sind so leicht, dass sie viele dutzende Kilometer weit fliegen können. Die Menge der Welwitschias hier in diesem kargen Gebiet ist erstaunlich, doch macht uns die stets näherrückende, riesige Uranmine Sorgen! Hoffentlich wird das Gebiet auch künftig genügend geschützt!
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/125 Belichtung, 19mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

7.7.2026 12:05 - Uralte Wüstenspezialistin:Nach unserem kurzen Aufenthalt in Swakopmund, zieht es uns schon wieder weiter. Schon im Jahr 2000 habe ich die Welwitschias besucht und habe sie seither nicht mehr vergessen. Bald lassen wir den Küstennebel hinter uns und finden uns in einer bizarren, kargen Felslandschaft wieder. Auf dem Programm steht der Welwitschia Drive, bevor's weiter zur Spitzkoppe geht. Die Welwitschia Mirabillis ist eine der eigentümlichsten Pflanzen der Erde und wahrhaftig keine Blumenschönheit. Genau genommen ist es ein Baum, dessen Stamm unter dem Boden wächst. Genetisch ist sie seit der Dinosaurierzeit unverändert und endemisch, hier in Namibia. Wachsen kann diese Spezialistin in der äusserst heissen, lebensfeindlichen und trockenen Wüste nur aufgrund der Feuchtigkeit des Küstennebels. Nach einer enorm holprigen Anfahrt stehen wir nun vor den ersten schönen Exemplaren und staunen. Diese Pflanze ist bestimmt schon einige hundert Jahre alt.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 16, 1/125 Belichtung, 21mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.

6.9.2026 11:55 - Die berühmten Köcherbäume:Knapp 300km lang ist die Fahrt von der Gondwana Desert Lodge nach Swakopmund. Die roten Dünen lassen wir dabei hinter uns. Nun könnt Ihr uns auslachen, denn auch wir machen nach der Überquerung des Kuiseb Passes einen Halt bei den berühmten drei Köcherbäumen. So wie, alle, welche hier vorbeifahren. Eigentlich entdecken wir die Bäume erst, als wir schon daran vorbei sind, und ich mache einen U-Turn. Die Weite des Landes hier ist eindrücklich. Swakopmund empfängt uns dann mit beissender Kälte und Nebel, sodass wir uns am Strand nur kurz die Beine vertreten und uns Verpflegung einkaufen, denn ab jetzt übernachten wir häufiger im Dachzelt. Am kommenden Tag geht es dann schon weiter zu den Welwitschias und zur Spitzkoppe.
Kamera:Nikon D810, AF Nikkor 16-35mm, Blende 14, 1/160 Belichtung, 22mm Brennweite, 200 ISO, Walimex zirkular Polfilter, freihand, aus RAW, Web Sharpener.
